TSC informiert

Mandantenbrief März 2015

Aktuelles aus Steuern, Recht und Wirtschaft

Firma im Ausland - Steuern sparen

Werte Interessenten,
liebe Mandanten,

mit diesem Mandantenbrief wollen wir Sie auf aktuelle Entwicklungen im internationalen Steuerrecht aufmerksam machen.

Internationales Steuerrecht ist einem stetigem Wandel unterworfen. Wir, als Ihre Berater wollen Ihnen helfen, auf dem Laufenden zu bleiben und Ihre Steuerlast optimal zu reduzieren.

Unser Anliegen ist es, Mandanten und Anderen, die am internationalen Steuerrecht interessiert sind, aktuelle Entwicklungen vor zu stellen.

Gerne stehen wir Ihnen für Ihre individuellen Fragen auch unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.

Ihre TSC

Irland - Attraktive Steuersätze für Unternehmen

Double-Irish ist nicht der einzige Grund für eine Firma auf der grünen Insel

Irland bietet mit 12,5% Corporate Tax einen hohen Anreiz, Unternehmensgewinne auf der Insel versteuern zu lassen. Haben sich die Bedingungen für Holding-Konstrukte zwar verschärft, so betreffen diese Verschärfungen nicht die eigenständige LTD in Dublin.

Irland wurde im letzten Jahr wieder einmal bekannt für den sogenannten „Double-Irish with a Dutch Sandwich“. Kurz gesagt ging es um die Einnahmen von irischen Unternehmen, die mittels einer Holding in den Niederlanden Gewinne in einen Offshore-Staat wie den British Virgin Islands verlagerten. Nutznießer dieser Struktur sind vor allem Großkonzerne wie Apple oder Google.

Häufig vergessen wird dabei, dass mit einer einfachen irischen Limited bereits die Besteuerung auf lediglich 12,5% gesenkt werden kann. Dies ist zwar genau so viel, wie man auf Zypern zahlt, allerdings bevorzugen viele Mandanten Irland wegen der Sprache oder weil Verbrauchern eine Geschäftsadresse in Zypern zu exotisch erscheint.

Auch hier gilt die Niederlassungsfreiheit der Europäischen Union. Sobald die Betrebsstätte in Form von Treuhand-Directoren eingerichtet ist, können Sie mit Ihrer Firma in Dublin handeln und von den niedrigen Steuersätzen profitieren.

„Irland hat den Weg aus der Finanzkrise gemeistert. Ein stabiler Standort mit hervorragender Infrastruktur und geringen Steuersätzen – ideal für eine Firmengründung“

Peter O’Doyle, TSC Dublin

Im Gegensatz zu Liechtenstein oder Zypern sind allerdings abfließende Dividenden mit 5 bis 10% Quellensteuer („Witholding Tax“) zu besteuern, in einigen Fällen auch etwas mehr! Gezahlte Steuern können allerdings im Wege der Anrechnungsmethode in Deutschland verrechnet werden.

Gerne informieren wir Sie zu den Kosten und Grundlagen der Firmengründung in Irland. Sprechen Sie uns an!

Malta - Niedrige Steuersätze sind nur ein Grund für die Insel

Lizenzen, Einbürgerung und eine hohe Servicekultur!

Die Mittelmeerinsel ist vor allem als Urlaubsort bekannt. Das Malta aber mehr zu bieten hat, wissen einige Unternehmer und spezialisierte Kanzleien wie TSC:

Malta ist nominell ein Hochsteuerland, 35% Körperschaftssteuer wirken nicht gerade verlockend. Doch durch ein spezielles System, dem Tax-Refund oder auch „Malta-Holding-Modell“ kann die Steuerlast auf effektiv 5% gesenkt werden. In diesem System werden 6/7 der tatsächlich gezahlten Steuern an den Eigentümer erstattet. Ist der Eigentümer eine Holding in einem Staat der EU, in dem auf Dividenden und Steuererstattungen keine weiteren Steuern erhoben werden, senkt sich die Steuerlast auf 5%:

Die Firma in einem EU-Hochsteuerland genießt somit eine der geringsten Steuerlasten in Europa.

Doch damit nicht genug: Die IP-Box bietet den Inhabern von Lizenzen, Patenten oder Urheberrechten einen weiteren Vorteil. Einnahmen aus diesen Rechten (Intellectual Property, kurz IP) werden gering und teilweise sogar gar nicht besteuert. Aber Vorsicht: werden Lizenzeinnahmen überhaupt nicht besteuert, kann das deutsche Finanzamt die Rechnung hierfür nicht anerkennen. Dies ist also eher eine Lösung für Unternehmer, die Lizenzen und Patente außerhalb Deutschlands vermarkten.

Bei Beziehungen zu Deutschland wäre eine IP-Box in Liechtenstein oder Zypern als Alternative zu prüfen.

Lizenzen: Wer sich schon Mal mit dem Gedanken getragen hat, eine Genehmigung zur Erbringung von Finanzdienstleistungen zu beantragen, der wird in Deutschland oder Österreich frustriert ob der hohen Kosten, Gebühren und des langwierigen Antragsverfahrens kopfschüttelnd aufgegeben haben. Auch in den angrenzenden EU-Staaten sieht es kaum besser aus. Viele Mandanten haben den Eindruck, als solle der bestehende Markt abgeschottet werden und neue Mitbewerber abgehalten werden.

Jedoch ermöglichen es verschiedene EU-Richtlinien, dass auch Firmen aus anderen EU-Staaten in Deutschland, Österreich und der übrigen EU Finanzdienstleistungen anbieten können. Man spricht dann von sogenannten MiFID-konformen Lizenzen. Auf Malta besteht Seitens der Malta Financial Services Authority, in etwa dem Pendandt zur Deutschen BaFin, eine hohe Servicekultur um es neuen Firmen auf Malta zu ermöglichen, diese MiFID-konforme Lizenz zu erlangen und Finanzdienstleistungen in der gesamten EU und dem EWR anbieten zu können.

Ähnlich auch die MGA, die Malta Gaming Authority, die für die Vergabe von Lizenzen im Bereich Online-Glücksspiel zuständig ist. Ein Netzwerk aus Betreuern und Spezialisten ermöglicht es den Firmengründern auf Malta rasch und unkompliziert eine Lizenz für Poker, Casino, Wetten oder Lotterie zu erhalten und diese Spiele über das Internet anbieten zu können.

TSC bietet Ihnen eine umfassende Beratung rund um die Firmengründung Malta an. Dazu gehört auch die Durchführung von Antragsverfahren für Lizenzen, die Steueroptimierung oder die Schiffsregistrierung.

EU-Klage gegen Deutschland

Deutsche Regelung ist eine benachteiligung bei der MwSt-Erstattung und diskriminierend

Die Europäische Kommission hat beschlossen, Deutschland wegen seiner Vorschriften für MwSt-Erstattungsanträge, vor dem Gerichtshof der Europäischen Union zu verklagen, weil sich diese Vorschriften auf Marktbeteiligte aus Nicht-EU-Ländern diskriminierend auswirken.

Nach deutschem MwSt-Recht müssen Steuerpflichtige, die außerhalb der EU ansässig sind, ihren Antrag auf Erstattung der Mehrwertsteuer auf Gegenstände und Dienstleistungen persönlich unterschreiben.

Dagegen können in Deutschland ansässige Marktbeteiligte einem Dritten die Vollmacht zur Unterzeichnung und Einreichung ihres MwSt-Erstattungsantrags erteilen.

Nach Auffassung der Kommission verstößt diese Anforderung an Marktteilnehmer aus Drittländern gegen die Grundsätze der Wirksamkeit, der Verhältnismäßigkeit und der Gleichwertigkeit des EU-Rechts.

 

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