Freihandelszone RAK und Dubai - steuerliche Aspekte

Steuerliche Grundlagen UAE

Grundlagen der Besteuerung in allen Freihandelszonen und den UAE

Mit der Gründung einer Firma in den Freihandelszonen oder den Vereinigten Arabischen Emiraten ansich erhalten Sie leichten Zugang zu den Wachstumsmärkten der Region und genießen steuerliche Vorteile.

Unternehmen in den UAE (FZE, FZCO, LLC) werden nicht besteuert, da die Emirate einfach keine Besteuerung kennen.

Steuerliche Aspekte für Ausländer

Bei der Besteuerung der Firma in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist zu beachten, dass dort vor Ort selbst keine Steuern anfallen. Jedoch sind Vorkehrungen zu treffen, damit die Firma in der Freihandelszone bzw. UAE nicht zur Steuerfalle im Heimatstaat wird!

Daran bemisst sich, welcher Substance-Escape zu betreiben ist und wie die geschäftliche Oberleitung am Persischen Golf zu aus Sicht des internationalen Steuerrechts zu gestalten ist, damit eine Betriebsstätte im Sinn von Artikel 5 OECD-MA DBA vorliegt.

Hinweis:

Sofern kein rechtskräftiges DBA vorliegt, bemisst sich der Betriebsstättenbegriff an heimischen Recht und den Controlled-Foreign-Corporation-Rules (CFC-Rules).

Lesen Sie hierzu bitte unsere Ausführungen zu den Non-DBA-Sachverhalten.

Kurz gefasst:

  • Liegt kein DBA vor, ist die Betriebsstätte nach den Anforderungen des für Sie geltenden Steuerrechts auszurichten.
  • Liegt ein DBA wirksam vor, ist die Betriebsstätte nach dem jeweiligen DBA zu gestalten, meist ist der Rahmen in Artikel 5 geregelt.

Liegt kein DBA vor, beraten wir Sie gerne und können Ihnen helfen, den notwendigen Substance-Escape vor Ort in RAK, Jebel-Ali oder in allen anderen Freihandelszonen der UAE zu errichten.

Ist ein DBA wirksam vorhanden, so sind die Anforderungen zwar geringer, allerdings ist immer noch eine Minimalsubstanz erforderlich. Dies gilt besonders für Mandanten aus Österreich und Deutschland.

In beiden Fällen muß sich der Mandant bewußt sein, das Treuhandverhältnisse auf Ebene der Geschäftsführung in den Freihandelszonen nicht zulässig sind. Im Ergebnis muß der Mandant

  • im Rahmen der geschäftlichen Oberleitung in der Freihandelszone anwesend sein oder
  • einen Beauftragten dorthin dauerhaft entsenden oder
  • eine ortsansässige natürliche Person als Geschäftsführer einstellen.

Dies bedeutet natürlich einen höheren Aufwand, als eine Firmengründung in der EU. Ohne diesen Aufwand kann aber eine Billiggründung schnell zur Steuerfalle werden: Da Deutschland und Österreich ein DBA mit den Vereinigten Arabischen Emiraten geschlossen haben, existiert auch ein wirksames automatisches Auskunftsverfahren in Steuersachen (TIEA). Ist vor Ort also kein ordnungsgemäßer, in kaufmännischer Geschäftsbetrieb eingerichtet, der in den Emiraten geleitet wird, würden die heimischen Finanzbehörden dies sehr schnell erfahren!

Tax Saving Corporation hat daher in Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern und Behörden vor Ort Paketlösungen entwickelt, die zu einem angemessenen Preis eine effektive und einfache Firmengründung in den Freihandelszonen ermöglichen.

Es sind keine riesigen Investitionen von Nöten, aber ein Messingschildchen und Briefkasten sind nicht ausreichend für die rechtssichere Firmengründung in Dubai.

Anonymisierung zur Abwehr der Steuerauskunftsverfahren

Im Zweifelsfall kann eine EU-Firma als Puffer zwischengeschaltet werden.

Auch, wenn dies im Internet oft zu lesen ist: Eine Offshore-Firma wie Seychellen, Belize oder Panama INC werden bei den Handelsregistern in den Emiraten nicht als Eigentümer akzeptiert. Ebenfalls werden Sie massive Schwierigkeiten bei der Eröffnung eines Bankkontos bekommen, wenn eine Steueroasen-Firma Eigentümer der FZE oder FZCO ist, insbesonders bei Gründungen auf Inhaberaktien. LLC-Gründungen mit einer 51%-Beteiligung eines Einheimischen sind schon gar nicht mit der 49%-Beteiligung einer Offshore-Firma zu erreichen.

Damit eine Anonymisierung der Beteiligungsverhältnisse durch eine EU-Firma wirksam installiert werden kann, sind einige Vorkehrungen erforderlich, über die wir Sie in einem persönlichen Gespräch gerne näher informieren.